So vereinfacht das FLIR M364C‑USV die EO/IR-Integration auf unbemannten Wasserfahrzeugen

26 August 2026

So vereinfacht das FLIR M364C‑USV die EO/IR-Integration auf unbemannten Wasserfahrzeugen

Unbemannte Oberflächenfahrzeuge oder Drohnenboote (USVs) werden zunehmend in den Bereichen Meeresforschung, Sicherheit, Offshore-Energie und Verteidigung eingesetzt. Sie müssen von Anfang an zuverlässige Bilder, eine vorhersehbare Steuerung und nutzbare Daten liefern. FLIR MARINE entwickelt Produkte, die diese Anforderungen erfüllen

Unbemannte Oberflächenfahrzeuge oder Drohnenboote (USVs) werden zunehmend in den Bereichen Meeresforschung, Sicherheit, Offshore-Energie und Verteidigung eingesetzt. Viele dieser Fahrzeuge werden über einen längeren Zeitraum ohne Besatzung betrieben.

Auf diesen Plattformen sind Kameras Teil der autonomen Bord- und Steuerungssysteme. Sie müssen von Anfang an zuverlässige Bilder, eine vorhersehbare Steuerung und nutzbare Daten liefern.

FLIR MARINE entwickelt Produkte, die diese Anforderungen erfüllen Das FLIR M364C‐USV ist als Bildgebungssystem für den autonomen oder ferngesteuerten Betrieb konzipiert, das sich direkt in USV-Systeme integrieren lässt, wodurch der Entwicklungsaufwand reduziert und die Einsatzbereitschaft beschleunigt wird.

Was macht eine Kamera für unbemannte oder autonome Anwendungen geeignet?

Herkömmliche Seekameras setzen einen Bediener an Bord voraus. USV-Systeme hingegen nicht. Zu den typischen Anforderungen zählen:

  • Dauerbetrieb ohne manuelles Eingreifen
  • Integration mit Autonomie- oder Fernsteuerungssoftware
  • Zuverlässige Leistung bei schlechter Sicht und schlechten Wetterbedingungen
  • Konsistente, zeitlich abgestimmte Sensordaten

Die Bildqualität ist wichtig, aber ebenso wichtig ist die Datenausgabe, die Software in Echtzeit nutzen kann.

Das FLIR M364C‑USV-System vereinfacht die EO/IR-Integration auf unbemannten Schiffen

Multisensor-Bildgebung zur Erkennung und Identifizierung

Das M364C‑USV ist ein elektrooptisches/Infrarot‑System (EO/IR), das zwei Hauptsensoren kombiniert:

  • Wärmebildgebungsgerät: 640 × 512 ungekühltes langwelliges Infrarot-Mikrobolometer (LWIR)
  • Sichtbare Kamera, Full HD (1920 × 1080) mit 30-fachem optischen Zoom

Die Wärmebildtechnik unterstützt die Erkennung bei Dunkelheit, Dunst und Nebel. Die sichtbare Kamera ergänzt Details zur Identifizierung und zur Interpretation des Geschehens mit extrem guter Leistung bei sehr schwachem Licht für nahezu dunkle Umgebungen. Zusammen ermöglichen sie einen einfachen Arbeitsablauf:

  • Erkennen eines relevanten Objekts mithilfe thermischer Kontraste.
  • Bestätigung und Interpretation mithilfe der sichtbaren Bildgebung

Dies ermöglicht es sowohl menschlichen Bedienern als auch automatisierten Systemen, auf derselben Datenbasis zu arbeiten.

Von Anfang an für die Integration konzipiert

Viele USV-Programme passen Sensoren, die für bemannte Schiffe entwickelt wurden, erfolgreich an ihre Bedürfnissen an. In einigen Fällen kann diese Arbeit die Komplexität bei der Steuerung, der Zeitmessung und dem Datenabgleich erhöhen. Das M364C‑USV ist mit Standard-Schnittstellen und Werkzeugen, die eine direkte Integration unterstützen, von vorneherein für die USV-Integration konzipiert. Es liefert vorhersehbare Reaktionen und abgestimmte Daten zur Unterstützung von Regelkreisen und trägt so zur Optimierung der Entwicklung und Bereitstellung bei. Die Integrationsfunktionen des M364C‑USV umfassen:

  • Software Development Kit (SDK) zur Steuerung über Ethernet
  • IP-Video (Internet Protocol) mit integrierter Telemetrie
  • Unterstützung von ONVIF Profile S für Videomanagementsysteme (VMS)
  • NMEA 2000 und NMEA 0183 für Schiffsdaten

Diese Schnittstellen unterstützen die Integration in Autonomie-Stacks, Fernsteuerungssysteme und Überwachungsplattformen mit minimalem Entwicklungsaufwand.

Bereit für KI- und Bildverarbeitungsanwendungen

Das FLIR M364C‑USV stellt zwei unabhängige Videostreams bereit: Thermisch und sichtbar. Die Informationen auf dem Bildschirm können für Bildverarbeitungsanwendungen deaktiviert werden. Dies unterstützt:

  • Einsatz in Bildverarbeitungs- und Analyse-Pipelines
  • Aufzeichnung ohne optisches Rauschen
  • Einfachere Integration mit Videosystemen von Drittanbietern

Dadurch haben Integratoren die Wahl zwischen bedienerfertigem und datenfertigem Video.

Das FLIR M364C‑USV-System vereinfacht die EO/IR-Integration auf unbemannten Schiffen

Video und Telemetrie synchron halten

Autonome Systeme sind von einer präzisen zeitlichen Abstimmung zwischen Bild- und Positionsdaten abhängig. Wenn Video und Telemetrie als separate Datenströme behandelt werden, kann die Synchronisation die Komplexität erhöhen und Ausrichtungsfehler verursachen. Das M364C‐USV bettet Telemetriedaten mithilfe von Supplemental Enhancement Information (SEI) in den H.264-Videostream ein. Jeder Frame kann Folgendes enthalten:

  • Zeitstempel
  • Kameraazimut und -höhe
  • Sichtfeld
  • Orientierungsdaten

Da Metadaten in jedem Frame eingebettet sind, besteht keine Notwendigkeit, separate Streams zu synchronisieren. Das System hält die Ausrichtung innerhalb von etwa einem Frame aufrecht und unterstützt Echtzeit-Tracking, Geolokalisierung und Steuerung.

Stabile Bildgebung in Bewegung

USV-Systeme arbeiten in ständiger Bewegung, und Kameras bewegen sich während der Verfolgung. Das M364C‐USV gewährleistet die Stabilisierung während aktivem Schwenken und Neigen. Dies unterstützt:

  • Stabile Beobachtung von sich bewegenden Objekten
  • Zuverlässige Eingaben für die Analyse
  • Konsistente Daten für Steuerungssysteme

Mechanische Konstruktion für den Dauerbetrieb

Das M364C‑USV verfügt über einen verstärkten Schwenk- und Neigeantrieb, der für folgende Zwecke ausgelegt ist:

  • Kontinuierliche Bewegung
  • Hohe Einschaltdauer
  • Unbeaufsichtigter Betrieb über einen längeren Zeitraum

Das System wurde getestet und erfüllt die Anforderungen der IEC 60945 für Stoß- und Schwingungsfestigkeit.

Teil eines umfassenderen USV-Lösungspakets

Das FLIR M364C‑USV ist Teil eines umfassenderen USV-Technologieportfolios von Teledyne Marine. Die Bereitstellung von USV-Systemen basiert oft auf der Zusammenarbeit mehrerer Systemschichten, darunter:

  • Oberwasser-Sensoren wie Radar und elektrooptische/Infrarot (EO/IR)-Kameras
  • Unterwasser-Sonarsysteme zur Kartierung und Ortung
  • Navigationssysteme einschließlich des Globalen Navigationssatellitensystems (GNSS) und der Trägheitsnavigation
  • Software für die Missionskontrolle, Datenverarbeitung und Visualisierung

Gemeinsam vereinen FLIR Marine und Teledyne einsatzbereite Bildgebung mit einem breiteren Spektrum an Sensor-, Navigations- und Softwaretechnologien, die in USV-Programmen zum Einsatz kommen. Diese Tiefe ermöglicht integrierte Lösungen, eine bessere Datenabstimmung zwischen den Systemen und weniger Lücken zwischen Sensoren und Autonomie-Software.

Um Ihren USV-Anwendungsfall zu besprechen, wenden Sie sich bitte an hier an unser Team.